Ihre Geschichte

 

Quelle ist Stadtgeschichte-Flensburg.de

St. Johannis: die erste Siedlung an der Innenförde
Die Geschichte Flensburgs beginnt um das Jahr 1100 an der Stelle des
heutigen Stadtteils St. Johannis am östlichen Förde Ufer.
Hier, am Ende der Innenförde, hatten sich Fischer und Händler niedergelassen. Manchmal kamen Bauern aus der Umgebung vorbei und Kaufleute, die
auf der Durchreise waren, um Waren zu tauschen, zu kaufen und zu verkaufen.
Ein solcher Handelsort wurde „Wik“ genannt. Immer mehr Menschen siedelten
sich in St. Johannis an. Ihre Hütten bestanden aus Holz und Lehm, die Dächer
waren mit Reet gedeckt. Ihre Kirche – die St.-Johannis-Kirche – errichteten
sie aus Feldsteinen. Das war um das Jahr 1200. Den Namen trägt die Kirche
zur Erinnerung an Johannes den Täufer.
Den Platz für die Siedlung hatten sich die Menschen klug ausgesucht. In der
Förde gab es reichlich Fische und aus zahlreichen Quellen sprudelte frisches
Trinkwasser. Außerdem lag die Siedlung an zwei wichtigen Handelswegen. Einer
verlief zwischen Ostsee und Nordsee, genauer gesagt, zwischen Angeln und
dem damaligen Hafenort Leck in Nordfriesland. An die Wegführung erinnern
heute noch die Angelburger Straße und die Friesische Straße. Der zweite
Handelsweg führte vom nördlichen Dänemark nach Wedel bei Hamburg. Er ist
als Ochsenweg oder Heerweg bekannt.
Abb. 1: Siedlung St. Johannis